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Website erstellen lassen: Was kostet das für kleine Unternehmen in Aachen?
Kurz gesagt
Wenn Sie eine Website erstellen lassen, liegen die Kosten für kleine Unternehmen meist zwischen 900 und 3.500 Euro netto. Danach zahlen Sie für das Hosting etwa 8 bis 15 Euro im Monat und für die Wartung 50 Euro netto im Monat. Wie teuer es wird, hängt davon ab, was die Seite können soll und wie schnell sie fertig sein muss.
Was es kostet, eine Website erstellen zu lassen, fragt fast jeder Kunde im ersten Gespräch. Viele Ratgeber antworten mit Spannen von 500 bis 50.000 Euro, und damit kann niemand planen. Deshalb zeige ich Ihnen hier echte Preise aus zwei meiner Projekte, erkläre, was die Kosten nach oben treibt, und gebe Ihnen sieben Fragen mit, an denen Sie ein faires Angebot erkennen.
Was kostet eine Website? Die Preise auf einen Blick
Die Frage, was eine Website kostet, lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Sie lässt sich aber gut in drei Größen einteilen. So ordne ich Anfragen ein, und so können Sie Ihr eigenes Vorhaben schnell einsortieren:
| Umfang | Preis | Typisch dafür |
|---|---|---|
| Kleine Aufgaben an einer bestehenden Seite | unter 900 € | Texte und Bilder erneuern, ein Kontaktformular einbauen, eine langsame Seite schneller machen |
| Firmenwebsite | 900 bis 3.500 € | Mehrere Seiten mit eigenem Design, auf dem Handy gut bedienbar, technisch sauber für Google aufgebaut, mit Datenschutz und Cookie-Hinweis |
| Umfangreiche Website | ab 3.500 € | Online-Shop, Terminbuchung, mehrere Sprachen, Anbindung an Ihre Software, Schulung für Ihr Team |
Alle Preise für meine Leistungen in diesem Beitrag verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Die meisten kleinen Unternehmen brauchen die mittlere Stufe. Zum Vergleich: Bundesweite Ratgeber nennen für Freelancer 2.000 bis 8.000 Euro und für Agenturen 5.000 bis 30.000 Euro und mehr. In Aachen werben einzelne Anbieter dagegen mit Websites ab 199 Euro. Warum solche Angebote selten günstig bleiben, erkläre ich weiter unten.
Zwei echte Beispiele aus meinen Projekten
Preisspannen helfen beim Einordnen. Echte Projekte zeigen, wofür das Geld ausgegeben wird. Beide Beispiele liegen in der mittleren Stufe, und trotzdem ist eines davon deutlich teurer.
Beispiel 1: Unternehmenswebsite für rund 2.000 Euro netto
- Umfang: 6 Seiten, eine Startseite als Landingpage und eine Übersicht der Leistungen
- Dazu: SEO-Betreuung
- Projektzeit: 2 Monate, weil wir mehrere Überarbeitungsrunden gedreht haben
Die Überarbeitungen haben das Projekt vor allem verlängert. Das ist ein guter Hinweis für Ihre Planung: Je klarer vorher feststeht, was die Seite zeigen soll, desto schneller ist sie online.
Beispiel 2: lokaler Dienstleister für rund 3.000 Euro netto
- Umfang: ähnlicher Arbeitsaufwand wie bei Beispiel 1
- Projektzeit: 2 Wochen mit einer Überarbeitungsrunde
- Danach: eine vollständige SEO-Betreuung über 12 Monate zu einem monatlichen Festpreis
Der höhere Preis kam nicht durch mehr Arbeit zustande, sondern durch die Dringlichkeit: Die Seite musste in zwei Wochen stehen.
Was die beiden Projekte zeigen
Schnell, günstig, gut: Sie können zwei davon haben.
Eine gute Website, die schnell fertig sein muss, ist nicht günstig. Eine gute Website zu einem günstigen Preis braucht Zeit. Und eine Website, die schnell und günstig entsteht, spart meistens an der Qualität. Wenn Sie wissen, welche zwei Punkte Ihnen am wichtigsten sind, bekommen Sie ein passendes Angebot.
Diese Faktoren bestimmen den Preis
Die Grundregel ist einfach: Je mehr Anforderungen eine Website erfüllen soll, desto mehr kostet sie. Jede Funktion und jeder Qualitätsanspruch bedeutet Arbeit, damit am Ende alles zuverlässig funktioniert. Diese sechs Punkte machen den größten Unterschied, wenn Sie eine Website erstellen lassen:
1. Anzahl der Seiten
Eine Seite für eine Leistung ist schnell gebaut. Zehn Seiten mit eigenen Inhalten, Bildern und Verlinkungen brauchen Planung, Gestaltung und Tests. Überlegen Sie vorher, welche Seiten Ihre Kunden wirklich brauchen.
2. Vorlage oder eigenes Design
Eine angepasste Vorlage ist günstiger. Ein eigenes Design, das zu Ihrer Marke passt und sich von der Konkurrenz abhebt, kostet mehr, bleibt aber besser im Gedächtnis.
3. Texte und Bilder
Wenn Texte und Fotos schon bereitliegen, geht es deutlich schneller. Fehlen sie, verlängert sich das Projekt, und die Inhalte müssen erst entstehen.
4. Funktionen
Ein Kontaktformular gehört dazu. Terminbuchung, Online-Shop, Kundenbereich oder die Anbindung an Ihre bestehende Software sind eigene Bausteine und machen eine Website schnell zur umfangreichen Stufe.
5. Mehrere Sprachen
Hier im Dreiländereck kommen viele Kunden aus Belgien und den Niederlanden. Eine zweite oder dritte Sprache heißt: Texte übersetzen, jede Seite doppelt pflegen und Google zeigen, welche Sprache für wen gedacht ist.
6. Zeitplan
Wie das zweite Beispiel zeigt, kostet Dringlichkeit Geld. Wer ein paar Wochen Luft einplant, zahlt weniger.
Laufende Kosten: Was nach dem Start jeden Monat anfällt
Mit dem Start der Website sind die Kosten nicht vorbei. Planen Sie diese Posten ein:
| Posten | Kosten | Was dahintersteckt |
|---|---|---|
| Hosting bei All-Inkl | 8 bis 15 € im Monat | Preis laut Anbieter. Der Speicherplatz, auf dem Ihre Website liegt. All-Inkl empfehle ich allen meinen Kunden, bisher mit durchweg positiven Rückmeldungen. |
| Wartung einer WordPress-Website, die ich gebaut habe | 50 € im Monat | Ein Backup jeden Monat und Updates der Plugins alle 14 Tage |
| Übernahme einer fremden Website | einmalig 100 €, danach 50 € im Monat | Bestandsaufnahme zu Beginn, danach Wartung wie bei meinen eigenen Websites |
| SEO-Betreuung | 600 bis 3.500 € im Monat | Dazu einmalig 1.500 bis 3.000 € für die Einrichtung. Der Preis richtet sich nach Ziel, Wettbewerb und Umfang. |
Die Bestandsaufnahme bei Websites, die jemand anderes gebaut hat, ist kein Selbstzweck. Ich prüfe dabei, wo Sicherheitslücken und technische Probleme stecken, die ich nach Rücksprache beheben kann. Außerdem schaue ich mir an, was Sie für Ihre Website bisher bezahlen, und empfehle Ihnen das Produkt, das für Ihren Fall am besten passt.
SEO-Betreuung: Was sie kostet und warum sie über Monate läuft
Soll Ihre Website nicht nur gut aussehen, sondern bei Google gefunden werden, kommt die SEO-Betreuung dazu. Sie besteht aus zwei Teilen:
- Einrichtung: einmalig 1.500 bis 3.000 Euro netto
- Laufende Betreuung: 600 bis 3.500 Euro netto im Monat, je nach Ziel, Wettbewerb und Umfang
In der Einrichtung lege ich die Grundlage für alles, was danach kommt:
- Strategie: Welche Kunden sollen Sie finden, und über welche Suchanfragen?
- Suchbegriffe recherchieren und jeder Seite die passenden zuordnen
- Themen recherchieren und planen, zum Beispiel für Beiträge wie diesen
- Bestehende Inhalte überarbeiten
- Technik: Kann Google alle Seiten lesen, und wie schnell laden sie?
- Inhalte im Detail: Seitentitel, Beschreibungen für Google, Bildtexte und die Qualität der Texte
- Aufbau der Website und Struktur der einzelnen Seiten
- Verlinkungen von anderen Websites gewinnen
- Messen, beobachten und regelmäßig berichten, was sich getan hat
Warum monatlich? Weil SEO kein Schalter ist, den man einmal umlegt. Wer nur ab und zu etwas an seiner Website optimiert, sieht selten Ergebnisse. Mehr Besucher über Google entstehen, wenn die Arbeit geplant ist und über Monate weiterläuft.
SEO oder Google-Anzeigen: Was lohnt sich mehr?
Das hängt davon ab, was Sie erreichen wollen. Beide Wege funktionieren, aber ganz unterschiedlich:
- Anzeigen bei Google (SEA) wirken sofort. Eine Kampagne kann heute starten und morgen Besucher bringen. Sie kostet aber nur so lange Geld, wie sie läuft, und bringt auch nur so lange Besucher. Ist das Budget aufgebraucht, ist Schluss.
- SEO braucht Anlauf. Der größte Aufwand steckt am Anfang, und bis sich die Arbeit auszahlt, vergehen meist mehrere Monate. Dafür bleiben Sichtbarkeit, Besucher und gute Platzierungen, ohne dass Sie jeden einzelnen Klick bezahlen.
Kurz gesagt: Wenn Sie schnell Anfragen brauchen, helfen Anzeigen. Wenn Sie auf Dauer gefunden werden wollen, führt kein Weg an SEO vorbei.
Baukasten, Lockangebot oder Webdesigner: Was lohnt sich wann?
Der Baukasten
Ein Homepage-Baukasten kann sinnvoll sein, wenn Sie eine Idee günstig testen wollen und die Zeit haben, die Seite selbst zu bauen und zu pflegen. Rechnen Sie die eigene Arbeitszeit mit ein, und prüfen Sie, ob Sie Ihre Inhalte später mitnehmen können.
Das Lockangebot
Websites für 199 oder 499 Euro klingen verlockend. Oft steckt ein Mietmodell dahinter: Sie zahlen wenig zu Beginn und dann Monat für Monat. Wie teuer das werden kann, zeigt ein Fall, den mir ein Kunde erzählt hat:
Er hatte bei einer Agentur eine Website und Google-Werbung beauftragt. Zu Beginn zahlte er ein Fixum von 8.000 Euro, dazu 150 Euro im Monat für die Website. Als er den Vertrag kündigte, nahm die Agentur die Website offline. Im Vertrag stand, dass die Website Eigentum der Agentur bleibt und nur online ist, solange der monatliche Beitrag gezahlt wird. Die 8.000 Euro waren lediglich die Einrichtungsgebühr für Website und Werbekonto.
Nach 8.000 Euro und vielen Monatsbeiträgen stand er ohne Website da. Deshalb gehört die Frage nach dem Eigentum in jedes Erstgespräch.
Der Webdesigner
Wenn Ihre Website Anfragen bringen soll, lohnt sich ein Profi, bei dem Website, Domain und Zugänge am Ende Ihnen gehören. Bei mir bekommen Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch einen Festpreis, und die Seite gehört vollständig Ihnen, auch wenn wir irgendwann nicht mehr zusammenarbeiten. Wie ein Projekt bei mir abläuft, sehen Sie in vier Schritten auf der Startseite.
Woran Sie ein faires Angebot erkennen: 7 Fragen vor der Unterschrift
Der häufigste Fehler, den ich bei neuen Kunden sehe: Sie sind davon ausgegangen, dass ihr bisheriger Anbieter zuverlässig, kompetent und schnell ist, ohne vorher darüber gesprochen zu haben. Stellen Sie diese sieben Fragen, bevor Sie unterschreiben:
- Wem gehören Website, Domain und Zugänge, auch nach einer Kündigung?
- Ist es ein Festpreis, und was genau ist darin enthalten?
- Wie viele Überarbeitungsrunden sind eingeplant?
- Bis wann ist die Seite fertig, und was passiert, wenn es länger dauert?
- Wie schnell antwortet der Anbieter, und wer ist mein fester Ansprechpartner?
- Was kostet die Website nach dem Start jeden Monat, und was ist darin enthalten?
- Wie werden Datenschutz und Cookie-Hinweis technisch gelöst?
Wer diese Fragen klar beantwortet, meint es ernst.
Häufige Fragen zu den Kosten einer Website
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
In meinen Projekten zwischen zwei Wochen und zwei Monaten. Den größten Einfluss haben die Zahl der Überarbeitungsrunden und wie schnell Texte und Bilder bereitliegen.
Was kostet eine Website pro Monat?
Für das Hosting bei All-Inkl zahlen Sie laut Anbieter 8 bis 15 Euro im Monat. Für die Wartung einer WordPress-Website, die ich gebaut habe, kommen 50 Euro netto im Monat dazu. Eine SEO-Betreuung kostet 600 bis 3.500 Euro netto im Monat, dazu einmalig 1.500 bis 3.000 Euro netto für die Einrichtung.
Kann ich meine Website später erweitern?
Ja, wenn sie sauber aufgebaut ist. Eine zusätzliche Seite oder ein neues Formular ist dann eine kleine Aufgabe und kein neues Projekt.
Warum unterscheiden sich Angebote für dieselbe Website so stark?
Weil sie selten dasselbe enthalten. Achten Sie auf Umfang, Zeitplan, Überarbeitungsrunden, laufende Kosten und vor allem darauf, wem Website, Domain und Zugänge nach dem Projekt gehören.
Was kostet Ihre Website? Fragen Sie nach einem Festpreis.
Schreiben Sie mir kurz, was Ihre Website können soll. Ich melde mich innerhalb von 24 Stunden, und das Erstgespräch ist kostenlos. Danach bekommen Sie einen festen Preis, bevor irgendetwas losgeht.
Quellen und Stand
Preise aus eigenen Projekten, Stand September 2026. Bundesweite Preisspannen: inventivo.de, Website erstellen lassen Kosten, abgerufen im September 2026. Preise für meine Leistungen netto zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, Hosting-Preise laut Anbieter. Alle Preise ohne Gewähr, das verbindliche Angebot bekommen Sie nach dem Erstgespräch.